Facebook Social Ads im Praxistest
November 29, 2007
Ich teste gerade die Social Ads Plattform von Facebook. Dazu „mißbrauche“ ich meine Website ApolloHunter.com und habe darauf einfach eine „soziale Werbekampagne“ gestartet ;-)Der Sinn der ganzen Geschichte ist, dass ich herausfinden will wie die Facebook Werbeplattform funktioniert. Meine Website ist dazu sicherlich denkbar ungeeignet aber was solls. Irgendwo muss ich anfangen.
1. Also los:
Zuerst habe ich eine Kampagne gestartet und meine Website eingetragen. Man könnte auch eine so genannte Facebook Page machen, aber ich nehm dieses mal meine Seite. Hier ein Screenshot:

2. Zielpuplikum
Im nächsten Schritt wähle ich das Zielpublikum das ich erreichen will. Ich kann hier nach den typischen Facebook Merkmalen meine Zielgruppe herausfiltern. Wenn man mich fragt sind die Filter Keywords, Education und Political Views nicht wirkliche relevant. Welche Keywords ich eingetragen habe kann ich mich beispielweise gar nicht mehr erinnern.
Interessant finde ich die Möglichkeit nach Workplaces zu filtern. Wenn man also speziell Mitarbeiter von Microsoft, Google, Adobe oder anderen Firmen erreichen will, dann könnte das eine interessante Möglichkeit sein. Facebook zeigt mir zb 5.220 Google Mitarbeiter in den USA an.
Man kann auch schön herausfinden wie viel Mitglieder Facebook in welchen Ländern hat: In Deutschland sind es beispielswiese „nur“ 425.000, während es in Kanada über 6,7 mio (!) sind.

3. Anzeige erstellen
In diesem Schritt erstelle ich nun meine Werbeschaltung. Ich mach das mal ganz unprofessionell und schau mir mal an was rauskommen wird. Ach ja. Für den Anfang habe ich als Zielpublikum einfach eine Kampagne auf ganz USA und eine auf ganz Deutschland geschaltet.

4. Budget festlegen
Das Aussehen der Anzeigen haben sie von Google AdSense ebenso übernommen, wie das Auktionsprinzp. Man gibt an wie viel man bereit ist pro Click zu Zahlen, legt das Tages-Budget fest, fertig. Man hat auch die Möglichkeit statt für Clicks für Views zu zahlen. Ich lass das aber mal. Hier der letzte Schritt:

Zum Schluss:
Ich habe keine Ahnung ob die meine Anzeige überhaupt schalten. Vielleicht sollte ich mal deren Guidelines durchlesen. Bin schon gespannt was da rauskommt und werde darüber natürlich berichten.
Sliderocket – Präsentationen mit Apple Style
November 27, 2007
Sliderocket ist IMHO eine der besten Office 2.0 Applikationen. Es ist ein fast vollwertiger Online Ersatz für Powerpoint und besticht vor allem durch das tolle Interface und die hübschen 3D Effekte, die sehr an Apple’s Keynote erinnern. Da ich selbst (noch) keinen Mac besitze und immer schon Keynote verwenden wollte, gefällt mir nun Sliderocket umso besser.
Von den Funktionen her ist der Powerpoint Konkurrent vielleicht derzeit die kompletteste Online Präsentationsoftware. Im Gegensatz zu vielen anderen Web 2.0 Startups versucht Sliderocket nicht nur ein Art Powerpoint Light zu machen, sondern es sogar an Features zu übertreffen. Neben der Möglichkeit Präsentationen zu erstellen, zu verteilen und gemeinsam zu bearbeiten gibt es auch noch diverse Community Features. Dort kann man Themes, Bilder, Videos, Cliparts und andere Assets tauschen und in die eigenen Präsentationen integrieren. Leider ist das Feature noch nicht freigeschaltet, deshalb kann ich es auch noch nicht bewerten.
Ich habe mittlerweile bereits einige Präsentation mit Sliderocket erstellt und mir sind keine großen Feature Lücken gegenüber Powerpoint aufgefallen. Am meisten haben es mir die 3D Übergangseffekte angetan. Die machen einiges her und ließen mich auch die noch überall anzutreffenden Bugs verkraften. Ich hoffe dort wird schnell weitergearbeitet, denn für mich ist eines jetzt schon klar: Sliderocket ist wahrscheinlich die erste Office 2.0 Anwendung, die ich wirklich verwenden werde.
Die technologische Basis von Sliderocket ist Adobe Flex, wodurch die tollen Effekte erst möglich werden. Hier ist ein Link zu einer Demopräsentation. Leider ist Sliderrocket noch in private Beta und somit nur auf Einladung verfügbar. Wer Einladungen will soll mir Kommentare hinterlassen. Ich schicke sie sobald ich wieder welche bekomme.
Songza – coole MP3 Suchmaschiene
November 22, 2007
Hab heute auf dem Blog von Robert Basic einen Beitrag über ein wirklich interessants Konzept gelesen. Das Ding heißt Songza
und ist eine Art Google für MP3s. Man gibt einfach einen Titel oder einen Künstler ein und schon kommen die Ergebnisse, die man dann auch sofort anhören kann. Das Interface ist denkbar einfach und ermöglicht zudem das Erstellen von Playlists. Ein paar Sharing Features sind auch eingebaut, so kann man beispielsweise Songs im eigenen Blog einbetten (was bei mir irgendwie nicht funktioniert).
Lizenrechtlich ist das Ding natürlich fragwürdig, die Idee find ich trotzdem super. Suche eigentlich schon länger nach so etwas. Ein interessantes Detail gibt es noch: Die Songs sind nicht auf eigenen Server gespeichert, sondern werden direkt von YouTube gestreamt. Weiß nicht ob denen das gefällt…
Scrybe – Geniales User Interface
November 21, 2007
Scrybe ist ein hat vor ein paar Monaten mit dem Video unten auf YouTube für ziemliche Aufregung gesorgt. Es zeigt eine Art Kalender Applikationen mit einem wirklich interessanten User Interface. Das ganze wurde mit Adobe Flex realisiert und war auch meine Inspiration diese Technologie zu lernen. Ich dachte mir damals: „Wow, das kann man heute in einen Browser zaubern? Das will ich auch können“
Windows Vista ist überflüssig
November 21, 2007
Apple hat eine neue Werbung im Mac vs PC Stil die wahrscheinlich mehr Wahrheit in sich birgt als die meisten zuvor. Windows Vista ist überflüssig. Klingt hart ist aber für viele so. Entweder der aktuelle Rechner packt es nicht, oder es funktioniert irgendein Treiber nicht. Von den Leuten in meinem Bekanntenkreis verwenden vielleicht eine Handvoll Windows Vista. Die anderen haben es entweder gar nicht probiert oder sind wieder zu Windows XP zurückgekehrt.
Wenn ich aber sehe wieviele meine Kollegen derzeit auf Macintosh wechseln oder überlegen es zu tun, dann frage ich mich langsam ob der Marktanteil in den nächsten Jahren nicht vielleicht doch einen grüößeren Schub Richtung Apple bekommt als bisher angenommen. Na ja, wir werden sehen. (Ich werde mir überigens dieses Jahr auch noch einen Mac zulegen…)
Amazon Kindle – 100.000 Bücher in der Hosentasche
November 21, 2007
Der Amazon Kindle ist der neue Ebook Reader vom gleichnamigen Online-Shopping Giganten Amazon. Das Design dieses Gerätes ist ebenso polarisierend wie die Idee dahinter selbst. Die Reaktionen in diversen Blogs fallen insofern sehr gemischt aus.
Meine Überschrift ist auch ein bißchen irreführend. Erstens passt der Kindle nicht in die Hosentasche und zweitens sind derzeit „nur“ 88.000 Bücher für das mobile Lesegerät verfügbar. Ob das reicht um die Leute wirklich vom Buch zu einem elektronischen Display zu bewegen wird sich zeigen. Immerhin verwendet der Kindle die so genannte E-Ink Techologie das der Lesbarkeit eines Buches sehr nahe kommen soll. Die einzelnen Funktionen werden in den News Networks gut beschrieben zb auf Standard.at.
Was mir wirklich an dem Gerät gefällt ist die nahtlose Integration mit dem Internet. Es funktioniert (laut Berichten) out of the box ohne jemals irgendetwas konfigurieren zu müssen. Die Verbindung zum Internet wird kostenlos über das Mobilfunknetz migeliefert. Das ist wirklich Hammer (Amazon ist jetzt somit auch virtueller Netzbetreiber) . Sogar der Amazon Kontoname soll schon eingestellt sein. Einfach cool.
Hier noch ein kurzes Intro-Video zum Gerät
Picnik – ein Online Photo Editor zum Verlieben
November 21, 2007
Online Photo Editoren haben derzeit ja Hochkonjuktur. Mir fallen da spontan Splashup (ehemals Fauxto), flauntR, Aviary und der noch nicht erschienene Adobe Photoshop Express ein. Am besten gefällt mir derzeit jedoch Picnik. Das Interface ist so simple und schön – einfach zum Verlieben.
Natürlich sind diese Photo Editoren kein ernsthafter Ersatz für Photoshop, aber für kleine Sachen reichen sie allemal und sind vom Funktionsumfang her in etwa mit Photoshop Elements zu vergleichen. Kosten fallen in der Regel nicht an, verdienen wollen sie mit Premium Funktionen, wie zusäzlichen Effekten oder mehr Speicherplatz. Ob das Business-Modell aufgehen wird ist sicher einer Frage der kritischen User-Masse. Auch hier scheint Picnik im Vorteil, haben sie doch erst kürzlich einen Deal mit der Foto-Sharing Plattform Flickr abgeschlossen.
Eines haben alle diese Online Photo Editoren gemein: Sie basieren auf Adobe Flex. Worauf auch sonst?
Unerfahrene 20 jährige verändern die Welt, so schauts aus.
November 20, 2007
Guy Kawasaki (ein bekannter US-Venture Capitalist) hat ein interessanten Blog Post über den Vorteil von unerfahrenen Jungunternehmern gegenüber erflogreichen “serial entrepeneurs” geschrieben.
Hier ein Zitat:
I once heard Mike Moritz of Sequoia explain what kind of entrepreneurs he wanted to invest in. I’m paraphrasing: “Guys under thirty who are building a product that they themselves want to use.” Amen, baby! I vote for two guys or gals in a garage who are an unproven team, unproven technology, and unproven market.
Hulu – Video on Demand
November 18, 2007
Ich habe heute eine Einladung für die neue Video Platform Hulu erhalten. Hulu ist ein Projekt an dem einige große amerikanische Fernseh-Networks federführend beteiligt sind und bietet derzeit vor allem bekannte TV-Serien wie The Office, Simpsons oder Heroes als Videos zum abrufen an. Das beste an Hulu: es ist wie normales Fernsehen derzeit komplett gratis. Ich hab mich mit dem Business Model von Hulu nicht wirklich beschäftigt aber ich tippe mal auf Werbung (was sonst). Einen rießen Wermutstropfen gibt es jedoch: Der Dienst funktioniert bisher nur in Amerika. (Wann werden die endlich begreifen, dass sich die Leute im Internet nicht regional einschränken lassen?).
Ich habe hier ein paar Screenshots zusammengestellt:
Die Startseite
Videos browsen wie bei YouTube
Simpsons – cool…
Funktioniert nur in den USA – nicht so cool…
Flash HD Video rockt einfach
November 15, 2007
Nachdem Adobe mit Flash schon den low Quality Video Markt (Stichwort: YouTube) revolutioniert hat, setzten sie nun an die gesamte High Quality Video Welt auf den Kopf zu stellen. Das Flash Player 9 Update ermöglicht nun endlich echte HD Qualität mit Hardware-Beschleunigung für ruckelfreies Videovergnügen auch im Vollbildmodus (Ich werde ein Beispiel posten sobald ich mich ein bißchen eingelesen habe).
Inzwischen seht euch mal die neue Flash Player Flash on promotion-site an. Ich denke, dass Silverlight mit einem HD Fokus kaum noch Chancen hat. Mal ehrlich: Flash Video ist sowas wie ein Standard, alle haben es, alle verwenden es. Warum sollte jemand auf Silverlight umsteigen, wenn es ca. 3,2 Millarden Gründe dagegen gibt?
Egal. Seht euch einfach Flash On an. Das rockt einfach nur:







